Salzgitter 23.1.12
Herrmann zelebriert sein Leiden unter dem Wulff-Tinnitus (Holger Neddermeier)
...bissig, subtil, äußerst treffsicher...
http://www.newsclick.de
WAZ 16.1.12
Der Mann mit dem Tanga-Kopftuch (Lisa Bianchini)
...Herrmann begeistert...
http://www.derwesten.de
WAZ 18.12.11
Keine Frau sucht Bauer (Katharina Kalhoff)
...charmant bissigem Programm...anhaltend gute Stimmung...400 Zuschauer im Zelt...
http://www.derwesten.de
AugsburgerAllgemeine 29.11.2011
Der Mann mit Taschenharfe
Kritik in Kürze(skn)
...Das zum Klingen gebrachte Haushaltsgerät ist einer der Höhepunkte des Abends...Herrmanns Lieder, gekonnt gesungen und mit der Klampfe begleitet, sind Kleinode. Unterm Strich war es ein Hochgenuss.
Nordbayerischer Kurier 21.11.2011
Husarenritt durch alles, was Land ist: Martin Herrmann im Zentrum
Bayreuth (Von ???)
...Glanzlichter des Abends, wenn der Kabarettist, der sich zu den Neoromantikern seiner Art zählt, einen halben Meter zur Seite stieg und sich in sein selbst erklärtes Liedermachereck verkrümelte. Mit liebenswert schrägen Texten und urigen Melodien...
http://www.bt24.de
Augsburger Allgemeine 10.05.2011
Lieder zur tibetanischen Taschenharfe
Martin Herrmann mit skurriler Weltsicht in der Kresslesmühle Von Eric
... Unsicher betrat er die Bühne, führte schüchtern durch den Abend und musste am Ende doch Zugabe um Zugabe geben...blieb der Rolle des gehemmten Unterhalters konsequent treu, und es war dies zauberhafte Zaudern, das sein Publikum vom ersten bis zum letzten Moment für< ihn einnahm.
http://www.augsburger-allgemeine.de
BadischeZeitung 15.03.2011
Einsame Bauern, ehegeplagte Städter
Schluchsee (Sigurd Kaiser)
... auf hohem Niveau agierender Entertainer, ...sein Publikum mitreisst ...folgt ihm bereitwillig und bestgelaunt...Herrmann hat seinen Ruf als excellenter Kabarettist an diesem Freitagabend vortrefflich verteidigt...
http://www.badische-zeitung.de
Eschweiler Zeitung 17.01.2011
"Heiterer Balsam für die gebeutelte Bauernseele"
Eschweiler (jope)
...„Frauenflüsterer begeistert im Talbahnhof...skurrile und durch selbstironischen Humor entlastend wirkende Bestandsaufnahme der postmodernen deutschen Wirklichkeit."
http://www.az-web.de
Schwäbische Zeitung 25.10.2010
"...flüstert spitzfindig"
Markdorf/nic
...„Keine Frau sucht Bauer“ lautet das Motto des „Satirischen Salonkabaretts für Neoromantiker“. Und was da dem Publikum leise, höflich und witzig präsentiert wird, entpuppt sich als hervorragend inszenierter, beißender Humor. Und der sorgt dafür, dass die Zuhörerschaft bereits nach den ersten Minuten mit dem bei Augsburg geborenen Entertainer vor Lachen kaum noch die Kurve kriegt."
http://www.schwaebische.de
Lippische Landeszeitung 10./11.07.2010
"Kiefer für die Latschen"
Detmold (aga)
...als er seinen alten Wehrpass unter seinen mitgebrachten Untersilien findet. Alle Kollegen hätten den 1980 verbrannt, als die Russen in Afghanistan einmarschiert seien: "Ich hab das nicht gemacht. Ich hab den behalten, vielleicht fahre ich da ja nochmal hin."
AZ-WEB.de Aachener Zeitung 01.03.2010
"Bitterböse mit einem Augenzwinkern"
Eschweiler(sh)
...Eine Persiflage auf RTL-Doku-Soaps? Platte Proletenwitze über die Landbevölkerung? Mitnichten. Herrmann ist da ganz anders gestrickt...bitterböse aber das stets mit Augenzwinkern und vor allem mit viel Witz..eine durch und durch männliche Sicht der Dinge...bisweilen skurril und herrlich komisch...Hier kommt Gesellschaftskritik in fast schon faust'scher Versuchung daher...
http://www.az-web.de
WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU 29.12.2009
"Humor vom Feinsten mit Frauenflüsterer"
Bövinghausen (cc)
...traf Kabarettist Martin Herrmann mit subtilen Pointen den Geschmack der Zuhörer..."Exil-Bayer mit CSU-Allergie"...
AUGSBURGER ALLGEMEINE 12.10.2009
"Lieber ohne als mit"
AUGSBURG (Lena Bauer)
...erforscht Martin Herrmann mit viel Ironie bis hin zu bitterbösem Sarkasmus "google-earth-mäßig" die Unterschiede zwischen Stadt und Land, Mann und Frau und alles, was dazwischen liegt...Das Publikum in der ausverkauften Mühle konnte am Ende gar nicht mehr genug bekommen...
http://www.augsburger-allgemeine.de
SUEDKURIER 29.09.2009
"Instinkt stinkt nicht"
FRIEDRICHSHAFEN (braschel)
...Bauern und Kartoffeln, Mistgabeln und Stallgeruch – darum geht es im Kabarett „Keine Frau sucht Bauer“ von Martin Herrmann nicht. Vielmehr ist es eine höchst geistreiche Satire in Anspielung auf die Fernsehserie „Bauer sucht Frau“, mal ironisch, mal beißend vor Spott, zur Auflockerung auch mal mit Reimen um des Reimes willen. Herrmann dringt am Samstagabend im gut besuchten Atrium mit Gesang, Sprachwitz und intelligenten Wortspielen, ähnlich der Reime von Heinz Erhardt und Joachim Ringelnatz, in die tieferen Schichten des „Ackers“ vor, stellt ihn dem Akademiker gegenüber und untersucht das Prinzip Mensch und Tier in der Gegenüberstellung von Verstand und Instinkt, freiwillig oder unfreiwillig triebgesteuert und ganz geruchlos. Sein wörtlich genommenes Bühnenbild ist tragbar...
http://www.südkurier.de
SIEGENER ZEITUNG 28.09.2009
"Ironische Wortjonglage"
SIEGENEN (bö)
...Der Vorname Martin atmet schließlich den Geist der Nächstenliebe, die der geteilte Mantel symbolisiert. Auch wenn hinterher beide erfroren sind. Nachdem er sich vorgestellt hatte, testete Martin Herrmann am Freitagabend bei seinem sechsten Gastspiel im Lyz die Erkenntniskompetenz des Publikums im ausverkauften Kleinen Theater...feuert er oft ätzende Satirepfeile, die – wegen ihres Wohlklangs – oft erst mit einem Verzögerungseffekt Wirkung zeigen. Das ist wie mit dem Zeckenbiss, den Herrmann thematisiert, weil er ja auch schon in dem Alter ist, in dem die Apotheken-Umschau zur bevorzugten Lektüre gehört...
http://www.siegener-zeitung.de
GELNHÄUSER TAGEBLATT 22.05.2009
"Männer sind die Nutznießer von Frauenzeitschriften"
GELNHAUSEN (fm)
...wahres Lachmuskeltraining erlebten die Zuschauer am Mittwochabend mit dem Frauenflüsterer Martin Herrman bei seinem Kabarett "Keine Frau sucht Bauer". Mit viel Witz und Ironie ...den Irrglauben, dass Frauenzeitschriften für Frauen seien, widerlegte Martin Herrmann sogleich. Die wahren Nutznießer seien die Männer, die durch das Lesen solcher Zeitschriften erführen, wo der Gegner stehe...Ein kleines Geschenk hatte sich der Kabarettist nach mehreren Zugaben redlich verdient. Den Abschluss bildete nach zwei Stunden spannender, bissiger und witziger Unterhaltung das Lied "Schuldgefühle"...
http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de
DER NEUE TAG 10.11.08
"Kavalier mit boshaften Absichten"
WINDISCHESCHENBACH Von Andrea Pröß
...Höhepunkt des Abends sind natürlich die vielen Lieder, in denen sich Herrmanns satirische Ader mit exzellentem Gitarrespiel verbindet. Bissig, ironisch, absurd. Viele haben längst Kult-Status, wie die Reaktionen aus dem Publikum beweisen.
Lang anhaltender, begeisterter Applaus.
http://www.oberpfalznetz.de
SÜDKURIER KONSTANZ 29.10.08
"Querfeldein durch alle möglichen Themen"
KONSTANZ Von Anna Sophie Brasch
...Herrmann nahm auch den häufigen Zwischenapplaus mit einem Augenzwinkern auf: „Wissenschaftler haben herausgefunden,
dass es ganz egal ist, was auf der Bühne geschieht – das Publikum gestaltet den Abend.“...
http://www.suedkurier.de
AZ München 16.5.08
"Wasserrohrbruch auf Japanisch"
MÜNCHEN Von Mathias Hejny
Frauenflüsterer ist Martin Herrmann schon immer gewesen, sogar bereits kurz nach der Geburt. Kaum hatte sie ihn gestillt, fragte er Mutter
ob es auch gut für sie gewesen sei. Seine Soli sind nach wie vor der reinste Charme für die Damen im Publikum...wie beispielsweise Gedichte nach dem japanischen Haiku-Prinzip: "Ein Wasserrohrbruch / ist für dich nur halb so schlimm / wohnst du woanders."
SCHWÄBISCHE ZEITUNG 8.1.08
"Tiefschläge wecken Racheglüste"
MARKDORF Von sz
...hat sein Publikum im Markdorfer Theaterstadel begeistert. Wirkt auf den ersten Blick harmlos, textet aber Bissiges...
http://www.szon.de
SÜDKURIER 7.1.08
"Von Libido und Leichen"
MARKDORF Von Jörg Büsche
...Schlägt vor, dass Brillenträger in der Sauna künftig nur noch den halben Preis bezahlen müssen...war am Samstag im Theaterstadel und hat im voll besetzten Saal Frauen wie Männern etwas geflüstert. "Lustgewinn" heißt sein neues Programm...
Dass er mitunter neben der falschen Frau aufwacht, tut dem keinen Abbruch...
http://www.suedkurier.de
GENERAL-ANZEIGER 15.11.07
"Joggen und Waldsterben"
BONN Von Karsten W.N.Kunze
...Herrmann punktet mit bizarren Ideen und Entdeckungen. Er erfindet ein String-Kopftuch für islamisierte Westlerinnen und gibt nach Deo duftenden Joggerinnen die Schuld am Waldsterben. Der Kabarettist ist leise und bedacht. Aber manchmal hat der besonnene Mann mit der angenehmen Kavaliersattitüde auch die kräftige Pointe parat.
Wenn er zum Beispiel von einem leichtbekleideten Mädchen erzählt, dem er gesagt haben will: "Pass auf deine Nieren auf! Wir leben im Organspendezeitalter, das könnten morgen meine sein."
http://www.general-anzeiger-bonn.de
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RUHR-NACHRICHTEN 29.7.07
" Ü-30 Gefühl im Urlaubsstau"
DORTMUND Von Julia Gaß
...bescherte der selbsternannte Frauenflüsterer dem Publikum beim Sommerkabarett im Fletch Bizzel einen unverhofften Lustgewinn...
Mit der Vorpremiere seines neuen Programms sprang der Bayer für Frank Goosen ein, wünschte dem Kollegen mit Mandelentzündung beim "liegen lernen" gute Besserung...
die Chemie stimmte zwischen Publikum und Witzeflüsterer...schafft "Lustgewinn" durch feine Reime und Nachdenkliches...
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/art930,61064
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LANDSBERGER TAGBLATT 16.5.07
" Feine Ironie und offener Schlagabtausch"
LANDSBERG Von Romi Löbhard
...lüftet der Kabarettist dabei den Vorhang der feinen Ironie und geht zum offenen Schlagabtausch über, spricht Lebensbereiche an, die mit etlichen Tabus behaftet sind...Für die Begeisterungsstürme am Ende des bombigen Abends bedankte sich der Frauenflüsterer...verteilte Abschieds-, Muttertags-, oder "sonstnochwas" Rosen an die Besucher...
http://www.kleinkunstbuehne-landsberg.de/pages_kritik/06-07_10_martinherrmann.html
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SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 18.9.06
"Beißender Wortwitz mit schamloser Offenheit"
ANZING Von Martin Mühlfenzl
Sehr gefühlvoll und doch bissig findet der Frauenflüsterer immer die richtigen Worte, um mit charmanter Boshaftigkeit das Verhältnis der Geschlechter zueinander und untereinander zu definieren...Der Ton macht bekanntlich die Musik und Herrmann fand mit seinem beißenden Wortwitz und seiner schamlosen Offenheit Anklang beim Publikum...
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SÜDWESTPRESSE 24.4.06
"Frauen liegen ihm zu Füßen..."
HORB (la)
Sanft hat er den Frauen ins Ohr geflüstert, bis sie ihm nach zweistündigem Programm total begeistert zu Füßen lagen - die Männer übrigens auch. Seine Erlebnisse...zeigten ihn als einfühlsamen Seniorenversteher mit angeborener Nettigkeit... Heute werbe die Pharmazie mit Balsam aus Latschenkiefer gegen Hornhaut an den Füßen. Morgen stehe zu befürchten, dass After-Eight für Hämorrhoidenzäpchen werbe. Schlag auf Schlag sandte Herrmann seine erotischen Signale aus...hat ganz nebenbei den Damen die männliche Seele zu Füßen gelegt.
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Die Rheinpfalz 12.12.05
"Wintertour mit Sommerreifen"
Von Michael Bopp
...Dass der Kabarettist in seinen nicht-musikalischen Nummern an Harald Schmidt erinnert, ist kein Zufall: "Von dem kann man viel lernen", sagt er. ...Die begeisterten Besucher gehen in der beruhigenden Gewissheit nach Hause, dass manche Probleme und Themen zeitlos sind - nicht nur, aber eben auch zur Weihnachtszeit.
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Offenburger Tageblatt 18.10.05
"Romantische Balladen über den Bandwurm"
Schon von der ersten Minute an war das Publikum Wachs in den Händen von Martin Herrmann...Wen verwundert es, dass das Publikum Herrmann erst nach vier Zugaben von der Bühne ließ.
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Süddeutsche Zeitung 6./7.8.05
"Ausweitung der Flüsterzone"
Von Petra Schönhöfer
...Bescheidenheit ist zwar eine Zier, aber keine der herausragenden Eigenschaften des selbst ernannten "Frauenflüsterers"...Ledig aus Leidenschaft? Einsam ohne Not? Nicht mit Herrmann. Von der Front des Geschlechterkampfes zurückgekehrt, hat er in der Hitze des Gefechts vielleicht seinen modischen Geschmack, aber nicht seine Kompetenz in Sachen Allzumenschliches gelassen. ... Hier ist Herrmann mit seiner Spitzfindigkeit und Süffisanz im genau richtigen Element.
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Abendzeitung München 18.3.05
"Der schwäbische Robert Redford"
Von Michael Stadler
...analysiert er den Kavalierstrieb, empfiehlt Single-CDs mit Schnarchgeräuschen ("man weiss, der Mann ist da und richtet trotzdem keinen Schaden an")...Hart tackert er die Konsonanten in die Luft, lässt Satzenden wie Peitschenhiebe schnalzen und lächelt maliziös, wenn er seine boshaften Spitzfindigkeiten abgeschossen hat...Etwas pikiert berichtet Martin Herrmann, dass der WDR am 3. April einen Tatort sendet mit dem Titel "Der Frauenflüsterer". Reiner Zufall muss das sein. Immerhin wisse er jetzt, wie er sein nächstes Programm nennen wird: "Tatort". |
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Schenefelder Tageblatt 5.10.04
"Bitterböse Spitzen auf Harmonie"
Von Eike Pawelko
...Dünnlippig und bebrillt, die hohe Stirn besorgt gefaltet, graumelierter Kurzhaarschnitt über einer gewagten Kombination aus bordeauxrotem Jackett
über blau-changierendem Satinkragen - allein durch Mimik und Bühnengarderobe untergrub Kabarettist Martin Herrmann satirisch-gekonnt
seine Autorität als selbsternannter Frauenflüsterer, als Experte in Beziehungsdingen. Und dann die diszipliniert fast zwei Stunden lang durchgehaltene Körpersprache: Die Storchbeine eng zusammengepresst, ein gelegentliches Wippen auf den schwarz beschuhten Zehenspitzen, die Ellenbogen zumeist eng am Brustkorb, sparsam ruckelten Kopf und Arme Bühnenprofi Herrmann...strahlte auf der Bühne des JUKS äusserlich den Sexappeal eines Kleiderständers aus.
Ein gelungener Kunstgriff: Denn vor diesem ultratrockenen Hintergrund
gerieten seine hintersinnigen Spitzen doppelt böse...
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Rheinische Post 23.3.04
"Duftmarken der Männer"
...der von Dieter Fischer als "Schöngeist der Lyrik" angekündigte Hermann...
lieferte einen spritzigen Rundumschlag
mit hinreissend komischen Monologen und bissig-ironischen Chansons..."Frauen beschweren sich immer über herumliegende Socken.
Dabei sind das gar keine Socken, sondern Duftmarken."
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Hannoversche Allgemeine Zeitung 15.3.04
"Was Frauen wollen"
...Das ganze Programm bietet ein großes Spektrum an ausgefeiltem Wortwitz und lustig-bösen Liedern.
Auch in den Niederungen der Politik bewältigt Herrmann souverän die Gratwanderung zwischen Zynismus und Satire.
Etwa wenn er zum Besten gibt, dass man vom Lügen dicke Lippen bekomme.
Wie sonst sollte Hessens Ministerpräsident Roland Koch an seine gekommen sein? Der Applaus sei ihm gegönnt. Die Rente auch.
Corinna Korthals
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Acher- und Bühler Bote 4.3.04
"Zwerchfell des Publikums strapaziert"
Von Judith Feuerer
...Schnell wuchs am Dienstagabend das Punktekonto des "Frauenflüsterers",
der einen ganzen Facettenreigen um seine Person spannte, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten:
"Bin ich erotisierend?". Wer die Frage bejahte, konnte ihn in der Pause besuchen, sich in eine Warteliste eintragen
und ihn gegebenenfalls heiraten. Nach der Pause hagelte es Entrüstung im Publikum: "Wir wollten kommen, niemand war da,"
beschwerte sich eine Gruppe von Zuhörerinnen. "Vielleicht habe ich vergessen, eine Duftmarke zu hinterlassen,"
sinnierte Herrmann, der in einem Beitrag zuvor über Duftmarken referiert
hatte... Lustig und diabolisch zugleich sind seine Lieder,
die nicht nur für Frauen geschrieben sind, sondern auch aktuelle Themen aufgreifen ((als ob das Thema Frau nicht immer aktuell wäre,
sehr geehrte Rezensentin!!, Anm. vom Künstler selber))...beispielsweise turbogeile Raser, die sich den "anonymen Überholikern"
angeschlossen haben. Klar, dass Toll Collect scheiterte, wenn die Telecom mit dabei ist. Respekt hat er dagegen vor Angela Merkel,
"ich bewundere sie, weil sie sich sicher nicht hochgeschlafen hat". ((Worauf denn auch! Anm. v. K. s.))
...freute er sich nach zwei Zugaben noch frenetisch, um eine dritte Zugabe gebeten zu werden
(freut sich auch frenetisch an einem einzigen Komma, s. unten: Anm. v.K.s.).
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Badisches Tagblatt 4.3.04
"Einer der weiß, was die Frauen lieben"
... freute er sich, nach zwei Zugaben noch frenetisch um eine dritte Zugabe gebeten zu werden.
jure
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Kölner Stadt-Anzeiger 12.12.03 / Leverkusen
"Eifersucht an der Krippe"
Von Klaus Winterberg
...hinreißende Eifersuchtsszene an der Krippe, einen ebenso hinreißenden flotten Walzer über Schuldgefühle,
Poetisches zum Thema "Kaufrausch", Ironisches zum Straßenverkehr und Zynisches zum Älterwerden.
Wenn Herrmann da ein Lied in seiner geliebten C-Dur abbrach, weil ihm die Tonart zu jugendlich erschien,
sprach auch das für die Qualität des Abends. Und auch die Hinterfotzigkeit natürlich.
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Sindelfinger Zeitung 2.12.03
"Herrmann holt Mechthild-Statue"
Matthias Staber
"...nicht gedacht, dass das Niveau so hoch sein würde. Das hier ist besser als vieles, was im Fernsehen an Comedy kommt."
So eine Zuschauerreaktion...
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Acher-Rench-Zeitung 10.11.03
"Gelungene Kabarettnacht im Zunfthaus"
Von Manuela Bijanfar
Mit sanfter Stimme, aber treffenden Formulierungen... konnte er im ausverkauften
Zunfthaus... überzeugen,
dass es auch ohne ... Zotenquote geht... Einerseits zahlt der Kabarettist gerne Kirchensteuer,
um die Pfarrer unter dem Zölibat leiden zu sehen, andererseits lernt er schon mal einige Koransuren auswendig,
"weil man nie weiß, was noch kommt"...frenetischen Beifall...
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www.bb-live.de Böblinger Kreiszeitung 27.10.03
"Wenn schon Kopftuch, dann bauchnabelfrei"
...Feuerwerk an skurrilen Einfällen, in rasendem Tempo gezündet... wer wusste schon, dass man vom Lügen dicke Lippen bekommt.
Beispiel Hessens Ministerpräsident Roland Koch... Mit unglaublich umfassender esoterischer Kompetenz... Nichts für junge Spritzer...
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Die Kurpfalz 10.11.03
"...herrlich unkorrekte Sottisen..."
...Sein Unterhaltungstalent zeichnete sich jedoch schon früh ab:
"Mit drei Jahren habe ich Hühnern einen Vortrag gehalten. Die waren so interessiert, dass der Hahn eifersüchtig wurde",
erinnert er sich...
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Neue Westfälische 1.8.03
"Was Frauen wollen"
Martin Herrmann hat es den Männern geflüstert
Von Ulla Meyer
Paderborn. Was ein Frauenflüsterer zu flüstern hat, wollen alle wissen. Besonders die Männer.
So drängelte man sich gemischtgeschlechtlich...
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Erlanger Nachrichten 15.4.03
"Gäste gingen mit"
Begeistert vom Erlanger Kabarettpublikum zeigte sich am Schluss seines gleichnamigen Programms der "Frauenflüsterer"
und engagierte gleich den ganzen Saal des "fifty-fifty" für weitere Shows:
"Also, wenn Sie wieder mal irgendwo auftreten, sagen Sie Bescheid."
Als gebürtiger Schwabe mit angeborenem Preis-Leistungs-Bewusstsein hat Martin Herrmann
eine Gitarre mitgebracht und begleitet seine Lieder selbst. ...erbrachten dem Erlangen-Debütanten eine erneute Einladung
ins "fifty-fifty", wo er zur Weihnachtszeit sein zweites Programm...n.b.
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Badische Zeitung 22.3.03
"Einsam ohne Not"
...will er natürlich seine Qualitäten als Mann anpreisen. Wie er das macht,
erlebte das Publikum bei Herrmanns Kabarett-Solo "der Frauenflüsterer" an zwei Abenden
im voll besetzten Bad Säckinger Trompetenschloss... Um bei den Damen zu landen,
stellt er auch seine Bereitschaft zum Esoterischen heraus. Er kennt nicht nur sein Sternzeichen (Skorpion),
sondern auch "seinen Assistenten"...Roswitha Frey
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SÜDKURIER 22.3.03
"Rache des Kabarettisten am Frauenkabarett"
...läßt das (überwiegend!) männliche und (laut lachende) weibliche Publikum teilhaben
an seinen Sprachspielen, seinem Entertainment... eine gut gelaunte und geglückte Mischung
aus hintersinnigen Monologen, lustig-bösen Liedern... gutes Pendant zum Frauenkabarett.
Okay - lieber Frauenflüsterer als Östrogenpflaster... (js)
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Ibbenbürener Volkszeitung 14.1.03
"Würze des Vortrags..."
...Aber nicht nur für solche gedanklichen Querschläger allein hat der gebürtige Augsburger und gelernte Freiburger
mit Büro in Dortmund seit 12 Jahren die vielen Kabarettpreise gewonnen, die sich anhören, als habe er sie erfunden:
Stern der Woche, Münsteraner Wiedertäufer, Wiener Hugo, RuhrPott, Paulaner Solo und gar Schwarzes Schaf vom Niederrhein.
Vor allem der erste Teil seines Programms war außerordentlich dicht, eine Mischung aus durchgeformter Plauderei,
Gedichten mit gewagtem Reimzwang und musikalischen Beiträgen. Liebeslieder im romantischen Dreivierteltakt
und Chansons zur Gitarre "aus der C-Dur-Familie" riefen Strophe für Strophe Lachsalven hervor
und waren doch so zynisch knochenhart pessimistisch, dass sie nur mit seiner leisen Stimme
und ihrer ausgefeilten Form erträglich waren....Seine Abstecher in die Niederungen der Hohen Politik
waren von ähnlicher Art. Wie er seine Landsfrau Däubler-Gmelin korrigierte, die George W. Bush mit Hitler verglichen hatte,
wie er Hessens Roland Koch zum Experten im Lügenausschuss ernannte, das klang alles so harmlos
und war doch von extremer Schärfe... Wo bleibt das Positive, Herr Herrmann?
"Sie waren ein Super-Publikum. Wenn Sie mal wieder einen Auftritt haben..."
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Augsburger Allgemeine 18.11.02
www.augsburger-allgemeine.de
"Frauenflüsterer" in der Mühle
(sysch). So ein bisschen mussten sich insbesondere die Männer erst einhören
in das, was "Frauenflüsterer" Martin Herrmann an Randbemerkungen auch
für sie parat hatte. War aber das Ohr von Frauen und Männern nach kurzer
Zeit pointengeschärft, vergnügte man sich in der Kresslesmühle köstlich
an des Frauenflüsterers Aufmerksamkeiten. Immer höflich, immer lächelnd,
verführte der Kabarettist vor allem mit versteckten Nachsätzen zum Lachen.
Von der Wiedergeburt singt er sein schönstes Lied und begleitet sich
statt auf der Gitarre auf einer tibetanischen Taschenharfe. Was das
ist? Ein schlichter Eierschneider, auf dem man eine Quinte spielen kann.
Woraus aber nimmt ein Kabarettist, der's darauf abgesehen hat, die Herzen
von Frauen mit Worten und Liedern zu erobern, seine Themen? Aus dem
"Goldenen Blatt", Fachzeitschrift für seine Branche. "In" sei man derzeit
nur, wenn man die "Zotenquote" erfülle, das heißt, wenn man mindestens
65 Prozent des Programms weit unter der Gürtellinie ansiedele. "Sonst
schläft das Publikum ein", beteuerte Herrmann, bewies aber zugleich
das Gegenteil.
Zotenfreie Vorschläge, wie sich die Rentnerpyramide zurückkippen lasse,
des weiteren die Erfahrungsberichte vom Warmbadetag im Schwimmbad, wenn
die Rheumaliga das Becken blockiert, brachte dem Frauenflüsterer heftigen
Applaus ein. Auch wenn Herrmann an diesem Abend wieder nicht die Frau
fürs Leben finden konnte, hat der doch die Herzen der Augsburger gewonnen,
die sich nicht mehr einkriegten, als er von der männlichen Versagensangst
sang und dabei für die Potenzpille plädierte, ohne unter die Gürtellinie
zu rutschen.
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Westfalen Blatt 9./10.11.02
Kabarettist Martin Herrmann füllt den Saal der Musikschule
und analysiert die Weiblichkeit
Carolin Adam
Bad Oeynhausen (WB)...dass die Kurstadt Bedarf an einem "Frauenflüsterer" hat,
bewies am Donnerstagabend der vollbesetzte Saal der Musikschule Bad Oeynhausen.
Herrmann nannte das den Erfolg seiner "Sammelanzeige"...
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Neue Westfälische 9./10.11.02
Charmantes Sammelrendezvous
Sonja Hartwig
... Utrakomisch erscheint das literarisch ausgefeilte Lyrikrepertoire des "Frauenflüsterers",
der seine humoristische Ader in schwäbisch-intellektuellem Charme einzusetzen weiß...
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Sindelfinger Zeitung 2.11.02
Frauenflüsterer Martin Herrmann mit scharfer Zunge
im Alten Amtsgericht
Thomas Volkmann
Das hat er ganz vorzüglich aufgezogen. Als "Frauenflüsterer" nutzte Kabarettist Martin Herrmann die Amtsgerichts-Bühne
in Böblingen dazu, sich als potenzieller Heiratspartner gleich einer Vielzahl von Frauen vorzustellen.
Dass Bedarf an solchen Sammel-Rendezvous besteht, bewies der bis auf den letzten Platz besetzte Saal.
Bereits zum dritten Mal war das mit leicht fränkischem Dialekt seinen Worten Nachdruck verleihende Kabarett-Ass
zu Gast in Böblingen. Sein ebenso wacher wie kritischer Blick richtete sich dieses Mal auf Zustände
des allgemeinen (Zusammen-)Lebens. Die Rolle des "Frauenflüsterers" versprach, im leicht vertraulichen Ton Ausdruck
über die Schwachstellen und Sorgen beim männlichen Geschlecht zu geben...
Wie aus absurden Einfällen ein wohldurchdachter Programmpunkt wird, dafür stand die Transformation
eines haushaltsüblichen Eierschneiders in eine tibetanische Taschenharfe.
Auf deren geweihten Saiten zupfte Herrmann mit der clownesken Verschmitztheit eines Georg Ringsgwandl
ein Lied über die Chancen der Wiedergeburt. "Runter mit der Pille, Schwänzchen in die Höh'",
wiederum karikierte das Potenzproblem von Männern auf kinderliedhaftige Weise.
Ob gereimt oder prosaisch formuliert: Martin Herrmanns wohlüberlegte Vergleiche
aus der komplexen und doch wunderbaren Welt der Amélies und Alexanders gehören zum Besten,
was gesellschaftskritisches Kabarett derzeit zu bieten hat.
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Badische Zeitung 11.12.01
Geflecht an geistreichen Bosheiten
Sabine Ehrentreich
Im quietschgelben, weißgeblümten Hemd und schlecht sitzendem Jackett machte er es dem wohl überwiegend,
aber keinesfalls ausschließlich weiblichen Publikum durchaus leicht, seinem Reiz zu widerstehen...
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Südkurier 11.12.01
Sehr leise, sehr gemein, sehr komisch
Dorothee Gebauer
...Er ist Purist, es ist das Wort alleine, mit dem er geistreiche Bosheit zur Kunst erhebt und damit unterhält...
mit wachem Misstrauen Weltgeschehen kommentiert...
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Allgemeine Zeitung
www.main-rheiner.de
Die Waffeln einer Frau
hb. ALZEY - Martin Herrmann weiß, was Frauen wünschen. Einen Mann, der
seine Socken selbst wäscht, kochen kann und ein guter Liebhaber ist,
aber nicht klammert und eifersuchtsfrei "sich selbst auch mal genug
ist". So ein Bilderbuchexemplar zu finden, ist allerdings ziemlich schwer,
denn "wofür braucht ein solcher Mann noch eine Frau?", gibt der "Frauenflüsterer"
als Experte zu bedenken. Mit seinem gleichnamigen Programm brachte der
Kabarettist das Publikum im Alzeyer Oberhaus in allerbeste Stimmung.
Und das lag keinesfalls nur daran, dass der Auftritt im Rahmen der Serie
"Umsonst und Draußen" keinen Eintritt kostete. Wetterbedingt wich Oberhaus-Chef
Walter Kubatschek auf die trockene Bühne aus. An kerzenbeschienenen
Bistrotischen konnte man den witzig-genialen Wortspielereien des schwäbischen
Intellektuellen folgen.
Dessen Hauptthema war
programmgemäß das Buhlen um die holde Weiblichkeit zum Zwecke des Heiratens
und Kinderkriegens als staatstragendes Element, besonders aber um der
"Single-Steuer" zu entgehen. Martin Herrmann gibt durchaus zu, dass
er bereits von den Waffeln einer Frau geschlagen wurde, denn er hatte
sich schließlich daran den Magen verdorben.
Der ehemalige Biologie-
und Sportlehrer mit dem "rudimentär schwäbisch-bayerischen" Dialekt
erläutert mit akribischer Genauigkeit den Unterschied zwischen dem "bösen"
LDL- und dem "guten" HDL-Cholesterin. Auch seziert er mit hämischem
Vergnügen die "reviermarkiererischen Duftmarken der Deo-Jogger", um
diese nach dem Gesetz der Logik als Verursacher des Waldsterbens zu
überführen.
Aber auch musikalisch
hat Martin Herrmann Kurioses zu bieten. Unübertroffen ist sein virtuoses
Spiel auf der "tibetanischen Taschenharfe", die selbstredend nur rein
äußerlich einem profanen Eierschneider ähnelt. Spitze Lustschreie unter
dem weiblichen Publikum erzielt Herrmann mit seinen feingesponnenen
"romantischen Liebesliedern", mit denen er als "Übersprungshandlung"
seinen Kavalierstrieb kompensiert.
Ultrakomisch ist die
ausgefeilte Lyrik des "Frauenflüsterers". Dass Martin Herrmann in Kleinkunstpreisen
baden kann, ist kein Wunder. Seine selbstdefinierte Mission, "einen
Gedanken so in Form zu bringen, dass andere es nachvollziehen können
und andere Blickwinkel aufzuzeigen", gelingt voll und ganz. Der Erfolg
hat für den umjubelten "Frauenflüsterer" allerdings seinen Preis - das
Publikum entlässt den Kabarettisten mit der wohlprononcierten Aussprache
und der umwerfenden Mimik nicht unter Zugaben von einer halben Stunde.
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