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„Nur die Liebe quält!“ Ein satirisches Amoureusement von und mit Frauenflüsterer Martin Herrmann.
Was sind das für Themen, die jeden interessieren:
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Ergebnis: Schon im ersten Lied geht es nicht nur um „Das Eine“, sondern auch um "Der Eine" und "Die Eine"! "Nur die Liebe quält!": Eine Nabelschau mit Hang zu sanft-morbider Boshaftigkeit. Der Abgefeimteste seiner Zunft unterhält treffsicher mit einer ausgebufften Masche: Herrmann weiß, was Frauen wünschen ! Selbst wenn die das selber noch gar nicht wissen. Herrmann - ein Mann wie ein Bild und immer auf der Suche. Nach dem richtigen Tonfall, nach dem Kick, nach dem Eros des Endreims. Sanft, hinterfotzig – aber ohne Zotenquote. Die hat er nicht nötig. Messerscharf plaziert er seine leisen Giftpfeile, ob tagespolitische oder philosophische Betrachtungen: Herrmann geht unter die Haut – auch wenn C-Dur als Tonart langsam zu jugendlich für ihn wird. Aber jung sein kann jeder. Wichtig ist, kompetent zu altern. Viele Menschen wollen miteinander alt werden. Aber keiner will, dass ihm der andere dabei zuschaut. Brauchen Frauen deshalb morgens so lange im Bad? Um in Ruhe ein, zwei Stunden vor sich hin zu altern? Typische
Angst der Einsamen: im Alter vom Fensterbrett zu kippen und als Mumie von
fremden Leuten gefunden zu werden. Nur die Liebe quält! |